Gefahr Smartphone-Viren

Donnerstag, 4. August 2011

Fast jeder Handybenutzer in der heutigen Zeit besitzt ein Smartphone. Mit diesem können die Besitzer um einiges mehr machen als mit einem normalen Handy, dafür sind anscheinend aber auch die Risiken umso größer. Viren in Form von Spyware oder Malware verbreiten sich auf den Smartphones immer mehr, die Einschätzungen der Experten wurden laut einem aktuellen Test um ein vielfaches übertroffen. Nahezu jeder dritte Smartphonenutzer hat einen solchen Virus auf seinem Gerät. Diese Zahlen werden von einer Auswertung vom Mobile-Security-Dienstleister „Lookout“ belegt und geben ein erschreckendes Bild ab.

Mit einem Smartphone kann man schnell und einfach ins Internet gehen, surfen, Emails lesen oder auch verschiedene Apps herunterladen. Sicherheitsvorkehrungen wie bei einem normalen Computer sind so gut wie keine vorhanden. Je nachdem welches Betriebssystem zum Einsatz kommt, haben es die Viren entweder leichter oder schwerer. Wer ein Handy mit dem Android Betriebssystem besitzt, der ist aktuell am stärksten von einem Virenbefall betroffen. Die Angreifer setzen dabei auf spezielle Techniken, mit denen sie imstande sind an die privaten Daten des Handybesitzers zu kommen. Wer seine Bankdaten oder andere persönlichen Daten auf seinem Smartphone gespeichert hat, der geht ein großes Risiko ein.

Die Programmierer von schädlichen Programmen nutzen spezielle Möglichkeiten, wie zum Beispiel „Upgrade-Attacken“ und Malvertising um ihre Viren auf sehr vielen Smartphones verbreiten zu können. Anfang des Jahres waren über 80 verschiedene Apps für das Android Betriebssystem bekannt, die schädliche Unterprogramme enthielten. Am sichersten leben aktuell noch Besitzer von einem Apple iPhone, dort sind die Chancen für die Malware deutlich geringer. Eine spezielle Spyware konnte zum Beispiel von alleine im Hintergrund laufen und alle Gespräche des Nutzers aufzeichnen.