Der Handy-Produzent LG schreibt wieder schwarze Zahlen

Dienstag, 7. Februar 2012

LG ist ein südkoreanischer Hersteller von Elektronik, der endlich wieder schwarze Zahlen geschrieben hat, nachdem es sieben Verlustquartale gab. LG ist weltweit Nummer zwei bei den TV-Geräten und der drittgrößte Produzent von Handys. Im Schlussquartal des Jahres 2011 hatte die Spalte mobile Kommunikation einen operativen Gewinn erwirtschaftet.

Der operative Gewinn in Höhe von mehr als 8 Millionen Euro konnte trotz Absatzrückgang erzielt werden. Das Smartphone Optimus LTE läuft mit Android (Google-Betriebssystem) und diesem verdankt LG die Wende. LG ist nach Samsung der zweitgrößte Elektronikkonzern und weil das Geschäft mit den Smartphones profitabel ist, wird es ausgebaut. Die Unterstützung für LTE steht besonders im Blick, denn LG erwartet bei Smartphones mit LTE-Unterstützung einen wachsenden Marktanteil. Während dem Weihnachtsquartal ging der Absatz von LG-Handys auf eine Stückzahl von 17,7 Millionen zurück und mit dabei waren auch die Basismodelle. LG hatte bei den Smartphones längere Zeit keinen Anschluss gefunden. Bei dem Smartphone-Verkauf hatte Samsung den US-Konzern Apple im dritten Quartal übertroffen. Es wird allerdings vermutet, dass Apple in dem vierten Quartal wieder die Spitzenposition einnimmt.

Nachdem LG von dem Vorjahr einen Verlust hatte, konnte dieser von Oktober bis Dezember dank dem verbesserten Geschäft mit Flachbildschirm-Fernsehern und Smartphones abgebaut werden. Im Vergleich zu dem Verlust in Höhe von 256 Billionen Won war das Defizit im Jahr 2011 unterm Strich 112 Billionen Won. Um rund sechs Prozent fiel der Umsatz auf 13,8 Billionen Won. In dem operativen Geschäft konnte LG dagegen einen Gewinn in Höhe von 23 Milliarden Won erwirtschaften, wo das Defizit des Vorjahres bei 246 Milliarden Won lag.