Microsoft übernimmt Handy-Geschäft von Nokia

Samstag, 31. August 2013

5,4 Milliarden Euro, für diese stolze Summe wechselt nun das Handy-Geschäft von dem Konzern Nokia zu dem Software-Riesen Microsoft. Hiermit reagiert der Hersteller auf den geringen Absatz und Erfolg der Modelle. Allerdings bricht durch den Verkauf der Umsatz des Unternehmens aus Finnland massiv ein: Etwa 50 Prozent Umsatzverlust werden erwartet. Der Verkauf hat auch personelle Folgen.

Der momentane Chef von Nokia, Stephen Elop, wird voraussichtlich im Jahr 2014 zu Microsoft wechseln. Welche Position er dort einnehmen wird, ist noch nicht vollkommen klar, unter Umständen könnte aber eine Führungsposition durchaus möglich sein. Im Grunde ist der Verkauf der Handy Sparte keine große Überraschung, denn bereits seit dem Jahr 2011 wird über eine Übernahme spekuliert. Grund für diese Spekulation war die überdurchschnittliche Zusammenarbeit der beiden Unternehmen. Zusätzlich ist Nokia der größte Hersteller von Handys und Smartphones, welche mit dem Betriebssystem Windows Phone ausgeliefert werden.

Der finanzielle Aspekt…

Wie bereits erwähnt liegt die Summe für die Übernahme bei 5,4 Milliarden Euro. Diese Summe setzt sich aus 3,79 Milliarden für Geschäfte, die mit Geräten und Diensten handeln sowie 1,65 Milliarden Euro für Lizenzrechte zusammen. Auch für die Mitarbeiter von Nokia gibt es eine große Änderung, denn ca. 32000 Mitarbeiter werden durch die Übernahme zu Microsoft wechseln.

Änderungen bei Nokia

Die größte Änderung wird wohl der große Einnahmeneinbruch sein. Wie bereits genannt werden etwa 50 Prozent der Einnahmen wegfallen. Dies bedeutet allerdings nicht, dass sich Nokia aus dem Geschäft zurückzieht. Vielmehr konzentriert sich der Konzern nun auf seine anderen Produkte. Hierzu zählen vor allem die eigenen Kartendienste oder das Netzwerk-Geschäft.