Immer mehr Verbraucher nutzen das Smartphone für den Einkauf im Internet

Donnerstag, 1. September 2011

Der Einkauf im Internet ist schon lange keine Nische mehr, sondern mitten in der Gesellschaft angekommen. Nicht nur wird das Bestellen von Kleidung, Büchern oder Dienstleistungen per Computer immer beliebter, in manchen Bereichen wie der Musikindustrie haben digitale Shops ihren Gegenstücken in der „echten“ Welt bereits den Rang abgelaufen.

Einkaufen im Internet ist jedoch nicht nur von zu Hause aus mit dem Computer möglich. Seit dem Beginn der zunehmenden Verbreitung von Handys mit erweiterter Computerfunktionalität und Internetanschluss, sogenannten Smartphones, erledigen immer mehr Menschen ihre Online Einkäufe mobil. Schnelle Internetverbindungen, Flatrates und große Displays ermöglichen ein Surferlebnis annähernd wie am heimischen PC, mit all den Vorteilen der mobilen Benutzung.

Laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung benutzten im Jahre 2010 etwa 1,4 Millionen Deutsche ein internetfähiges Mobiltelefon zum Bestellen von Waren. Im Jahr davor waren es lediglich 0,5 Millionen gewesen.

Eine noch größere Anzahl Menschen nutzten ihr Smartphone jedoch, um kostenpflichtige Musik oder Spiele herunterzuladen. Der Vorteil hiervon liegt auf der Hand: Da Smartphones heutzutage praktisch immer auch als MP3 Player genutzt werden können und dank leistungsfähiger Hardware auch anspruchsvolle Spiele und Anwendungen ausführen können, ergibt es Sinn, die gewünschte Musik oder Software mit dem Gerät herunterzuladen, mit dem sie am Ende auch genutzt wird.

Auch Online Banking per Smartphone erfreut sich zunehmender Beliebtheit und wurde von 1,9 Millionen Menschen durchgeführt.

Die Zahl der insgesamt per Smartphone durchgeführten Transaktionen lag 2010 bei 5,4 Millionen, ein deutlicher Zuwachs zum Vorjahr in Höhe von 157 Prozent.

So beliebt wie das Mobiltelefon für Transaktionen im Internet auch sein mag, noch kann es nicht mit dem herkömmlichen PC mithalten. Dieser wurde im vergangenen Jahr von über 38 Millionen Millionen Deutschen zum Einkaufen benutzt. Die beliebtesten Produkte waren Bücher, gefolgt von Kleidung und Veranstaltungs- und Konzerttickets.